Energieeinsparung und CO2-Fußabdruck
Lumon Energieeinsparung und Umweltschutz

Energieeinsparung und CO2-Fußabdruck

Neue Untersuchung bestätigt: Balkonverglasung spart Energie

Einsparungen von bis zu 10,7 % und durchschnittlich 5,9 % bei dem Heizenergieverbrauch eines Wohnhauses – diese überzeugenden Ergebnisse wurden bei der im August 2010 an der Technischen Universität Tampere abgeschlossenen Untersuchung von Kimmo Hilliaho über die energiewirtschaftlichen Auswirkungen der Balkonverglasung erzielt.

Die Untersuchung wurde in Finnland durchgeführt, außerdem wurden Vergleichsberechnungen aus Deutschland hinzugezogen. Anhand von Feldmessungen und Computersimulationen wurde der Heizenergieverbrauch von verglasten und nicht verglasten Balkons verglichen, sowie die Auswirkung des Balkontyps, der Wärmeisolierung und der Himmelsrichtung auf die Temperaturen der verglasten Balkons ermittelt.

Ein neuer effizienter Windfang

Die Ergebnisse zeigen, dass die Zufuhr von Frischluft über einen verglasten Balkon deutlich die Energieeinsparung erhöht, die bereits alleine durch die Verglasung erreicht wird. Im besten Fall bietet der Balkon einen so effektiven Windfang, dass die Temperatur im Zimmer hinter dem Balkon um ein Grad gesenkt werden kann. Die Bewohner sparen und der Wohnkomfort erhöht sich.

Bei nach innen eingebauten Balkons erreicht eine Verglasung oft einen noch wirksameren Energiesparfaktor als bei außen angebauten Balkons. Bei den Südbalkons ist die Ersparung etwas höher als bei Balkons, die in andere Himmelsrichtungen liegen, die Ersparungen sind jedoch bei allen erheblich. Bei der Dichtigkeitsprüfung der Verglasung wurde festgestellt, dass eine Erweiterung der Spalten kaum Auswirkung auf die Energieeinsparung hatte.

Ein entscheidender Faktor liegt auch darin, wie die Bewohner die Verglasung benutzen. Meistens benutzen Finnen die Balkonverglasung energiewirtschaftlich richtig: Im Winter werden die Scheiben geschlossen und im Sommer offen gehalten. Genauere Gebrauchsanweisungen sind jedoch noch erforderlich, um die Ersparungen zu maximieren.

In Deutschland noch größere Ersparungen

Die Untersuchung wurde ergänzt durch Energieberechnungen in Elementhäusern in Berlin, die mit finnischen Forschungshäusern vergleichbar sind. Die durch Balkonverglasungen erzielten Heizenergieeinsparungen variierten in Berlin zwischen 5,6 % und 12,0 %. Der größte Nutzen aus der Balkonverglasung wurde in einem Gebäude erzielt, bei dem die Balkons nach Süden gerichtet waren und die Frischluft über die Balkons zugeführt wurde. Am deutlichsten auf die Energieeinsparung wirkte sich dabei aus, dass die Zuluft über den Balkon und nicht direkt von außen zugeführt wurde. Durchschnittlich wurde 8,2 % Heizenergie gespart, also noch mehr als in Finnland.

Geldwerte Lösung

Die Erhaltung der Bausubstanz in einem guten Zustand und angemessene Unterhaltungskosten wirken direkt auf die Wohnkosten – und auf die Zufriedenheit der Bewohner! Neben Wohnkomfort bringt eine hochwertige und sachgemäß benutzte Balkonverglasung den Bewohnern und Besitzern der Wohnung einen deutlichen finanziellen Nutzen.

Aus den in Tampere veröffentlichten Untersuchungsergebnissen ergibt sich eine klare Schlussfolgerung: Es lohnt sich besonders in alle, in den 1960-ern und 1970-ern gebauten Hochhäusern Balkonverglasungen zu montieren. Große Einsparungen werden auch in den neuen Hochhäusern erzielt, bei denen die Frischluft über einen verglasten Balkon zugeführt wird.

Neben dem Energiespareffekt bringt die Balkonverglasung auch andere bedeutende wirtschaftliche Vorteile. Nach der Untersuchung von Dr. Jussi Mattila wirkt die Verglasung der Balkons auch auf den allgemeinen Zustand des Hauses: Eventuell notwendige Renovierungsarbeiten im Bereich der Balkons können oft um sechs bis zehn Jahre verschoben werden!

CO2-Fußabdruck

Professor Matti Pentti kommentare zum Studium: Wissen aus der Forschung – eingesetzt in der Praxis

“Forschungsergebnisse können vielseitig und direkt nutzbar gemacht werden”, fasst Kimmo Hilliaho zusammen. -”Immobilienbesitzer können mit Balkonverglasungen manche Fassadenrenovierungen um mehrere Jahre verschieben. Heizenergie wird gespart und die Verbrauchskosten verringern sich.

Architekten gestalten aus denselben Energiegründen halbwarme Räume zwischen Außen- und Innenbereich als Grünzonen. Ebenso begründet ist es, bei Renovierungsarbeiten zwecks Energieeinsparung, energiesparende Verglasungen einzusetzen.

Die Kenntnis des Käufers darüber, dass durch die Verglasung Energie gespart wird und die Gebäude geschont werden, schafft eine wirtschaftliche Grundlage für die Durchführung dieser Baumaßnahme.

Es gibt inzwischen genügend Forschungsergebnisse, die Planern und Genehmigungsbehörden vorgelegt werden können und die zeigen, dass durch die Zuluftführung über einen verglasten Balkon die größte Energieeinsparung erreicht wird.”

Alles im allen eine rentable Investition

“Die neuen Forschungsergebnisse über die fünfprozentigen Energiespareffekte durch Balkonverglasungen haben nicht überrascht”, stellt Professor Matti Pentti von der Technischen Universität Tampere fest. “Die Verglasung hält den Balkon einige Grad wärmer und dies wirkt sich auf die Innentemperaturen aus. Die Eliminierung der Windwirkung ist beachtlich. Auch der Schutz, den die Verglasungen für die Gebäude gewähren, war zu erwarten. Uns standen ja bereits die Untersuchungsergebnisse von Dr. techn. Jussi Mattila über Schutzwirkung der Verglasungen bei Betonbauten zur Verfügung.

Bei der Einschätzung der Rentabilität müssen auch die jährliche, längere Nutzbarkeit, der Nutzkomfort und der entstandene zusätzliche Raum berücksichtigt werden.”

Die große Linie: ein Gesamtkonzept

“Es lohnt sich, die Suche nach besserer Energieeffizienz schon auf dem Arbeitstisch der Bebauungsplaner und der Architekten anzufangen”, betont Matti Pentti. “Ideale Grundstücke werden so geplant, dass auf sie Häuser und Wohnungen gebaut werden können, bei denen die großen Fenster der Wohnzimmer nach Süden und die kleinen Fenster der Schlafräume in andere Himmelsrichtungen liegen. Man schützt sich so vor kaltem Nord- und Ostwind und lässt die Wintersonne die Wohnräume wärmen.

Die Fassaden sollten so geplant werden, dass die verglaste Fassade größere Flächen überdeckt. In letzter Zeit ist das etwas in Vergessenheit geraten. Der verglaste Balkon ist ein unbeheizter Raum und die Verglasung verwandelt ihn – was die Baugenehmigung betrifft – nicht zu einem Innenraum.”

Bei den Energiesparmaßnahmen wird über bessere Isolationen, Sanitäranlagen, energiewirksame Haushaltsmaschinen, Energiesparlampen, Innentemperaturen der Wohnung, Belüftung usw. diskutiert. Wärmerückgewinnung, weiteres Thema, bedeutet dabei meistens der Einsatz umfangreicher technischer Systeme. Die Untersuchungsergebnisse zeigen deutlich, dass Außenräumlichkeiten, in denen die Sonne als Wärmequelle ausgenutzt wird, auch wirksame Wärmespeicher sind.

Der CO2-Fußabdruck der Balkonverglasung gleicht sich im Durchschnitt  in 3 Jahren 4 Monaten aus

Die Balkonverglasung verkleinert den CO2-Fußabdruck bereits in ein paar Jahren dauerhaft. In der von der Ramboll Finland Oy durchgeführten Untersuchung stellt sich heraus, dass die während des Lebenszyklus von Lumon 5 -Balkonfenstern entstandenen Emissionen in 1,1 – 9,3 Jahren, im Durchschnitt in 3 Jahren 4 Monaten, ihren Rücklauf erreicht haben. Unter der Rücklaufzeit versteht man die Zeitspanne, in welcher die durch den Energiespareffekt der Balkonverglasung gesparten Emissionen die während des Lebenszyklus des Produkts entstandenen Emissionen erreichen. Danach werden die Nettoemissionen der Balkonverglasung negativ, d.h. es wird reiner Gewinn erzielt.

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Lumon ist sich der Energie- und Umweltfragen bewusst geworden

In der letzten Zeit ist das Interesse an Energieeinsparungen und dem CO2-Fußabdruck von Gebäuden mit den Richtlinienvorgaben für Energieeffizienz gewachsen. In Folge dessen ist man in den Unternehmen auf diese Fragen aufmerksam geworden und hat zahlreiche Ermittlungen über die Umwelteigenschaften der Produkte durchgeführt. Lumon Oy war sich schon länger dieser Probleme bewusst. Im Jahr 2010 wurde eine Energiesparuntersuchung und im Frühjahr 2012 CO2 Fußabdrucksberechnung durchgeführt. Schon früher hatte es sich herausgestellt, dass Balkonfenster Energie sparen. Jetzt wurde klar, dass das Produkt auch hinsichtlich des CO2-Fußabdrucks vorteilhaft ist. Das ist eigentlich auch zu erwarten, da die für die Balkonfenster verwendeten Hauptmaterialien Glas und Aluminium völlig wiederverwertbar sind. Ein Vorteil dieser Materialien ist auch ein vorhandenes und funktionierendes Recyclingsystem. Diese Materialien werden also bereits jetzt gut wiederverwertet.” erzählt der Energiefachmann und Leiter der Untersuchung Dipl.-Ing Kimmo Hilliaho.

Bei der Untersuchung wurde für die CO2 Fußabdrucksberechnung als Ausgangspunkt ein 64 m² Hochhauswohnung mit einer typischen, aus 6 Fenstern bestehenden Lumon 5 -Balkonverglasung in Tampere, Finnland, genommen. In dem Beispielobjekt wurde dank der Verglasung im Winter 2009–2010 4,6 kWh/m2/a gespart und in Finnland durchschnittlich 1,9–10,4 kWh/m2/a.

Die Untersuchung von Ramboll beschäftigt sich auch mit den umweltfreundlichen Eigenschaften der Lumon-Lösungen, welche die Punkte des international bekannten LEED-Umweltzertifizierungssystem für Immobilien berücksichtigen.

 

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